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Entsorgung Kreuzkraut

In den letzten Jahren wurde ein verstärktes Auftreten von Wasserkreuzkraut im Allgäu festgestellt. Als Strategie zur Bekämpfung wird das Ausdunkeln der lichtliebenden Rosetten durch einen hohen Schnitt sowie eine späte Mahd ab Ende Juni empfohlen. Für die mechanische Bekämpfung ist das Ausstechen der einjährigen Rosetten sowie das Abreißen der Blütenstände wichtig. Zur Reduktion der Samenverbreitung ist es entscheidend, dass das Material nach der Mahd nicht auf der Fläche verbleibt (Pflanze bildet eine Notblüte!), sondern ordnungsgemäß entsorgt wird.

Wer größere Mengen Kreuzkraut zu entsorgen hat, kann dieses zur Vergärungsanlage des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) in Kempten-Schlatt bringen – oder bringen lassen. Bei Bedarf unterstützt der Maschinenring Ostallgäu Landwirte beim Transport, der Landkreis beteiligt sich an den Entsorgungskosten. Kleinmengen können gebührenfrei an ausgewählten Wertstoffhöfen abgegeben werden. Näheres ist im beigefügten Infoblatt ausgeführt.

Das Infoblatt und weitere Infos finden Sie auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.ostallgaeu.de in der Rubrik Bürgerservice/Naturschutz.